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13. November 2009 • Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Der Richtkranz schwebt über dem Neubau des Finanzamtes Celle

CELLE.
„Vielleicht erinnern Sie sich noch daran: Am 8. Juni dieses Jahres haben wir an dieser Stelle den Grundstein für den Neubau gelegt. Heute, nach einer nur fünfmonatigen Rohbauphase feiern wir schon das Richtfest. Diese Leistung kann sich sehen lassen“, zeigte sich Finanzminister Hartmut Möllring erfreut über die zügige Fertigstellung des Rohbaus für das neue Finanzamt in Celle. Der viergeschossige Neubau mit einer Nutzfläche von 3.135 Quadratmetern soll nach einer Bauzeit von nur 18 Monaten zum Ende des Jahres 2010 bezugsfertig sein.

Die Gesamtkosten für den Neubau sind auf 11,448 Millionen Euro veranschlagt worden. Davon entfallen 1,031 Millionen Euro auf die Grundstückskosten, 10,019 Millionen Euro auf die Bau- und Erschließungskosten sowie 398.000 Euro auf die erstmalige Einrichtung. Der Neubau des Finanzamtes Celle ist damit neben dem Neubau des Finanzamtes Cloppenburg das zurzeit größte Bauvorhaben der niedersächsischen Steuerverwaltung.

„Da ich nicht nur Finanzminister bin, der über den sparsamen Umgang mit den Landesfinanzen wacht, sondern auch Bauminister, interessiert mich nicht nur, was für wie viel Geld gebaut wird, sondern auch, wie gebaut wird“, so der Minister. Deshalb sei er hochzufrieden damit, dass die zum Zeitpunkt der Planung geltenden energetischen Anforderungen zur Energieeinsparung bereits um 30 Prozent unterschritten werden. Die Dämmung der Gebäudehülle entspricht den hohen energetischen Anforderungen der Energieeinsparverordnung des Jahres 2009. Die Wärmeversorgung für das neue Finanzamt wird die bereits (seit Mitte September 2009) fertiggestellte Heizzentrale im Gebäude der Staatsanwaltschaft übernehmen.

Die Projektleitung und –steuerung obliegt dem Staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland, das von einem Team aus freischaffenden Architekten und Ingenieuren unterstützt wird. Neun der zehn Architekten- und Ingenieurbüros sind in Niedersachsen ansässig. Auch von den 21 mit der Fertigstellung des Bauvorhabens beauftragten Bau- und Handwerksbetrieben kommt ein Großteil aus Niedersachsen.

„Es freut mich naturgemäß, dass niedersächsische Betriebe eine so große Präsenz zeigen. Zum einen, weil es zeigt, dass niedersächsische Firmen wettbewerbsfähig sind und zum anderen, weil die Steuern, die diese Unternehmen zahlen, der niedersächsischen Landeskasse zugute kommen“, sagte Möllring. Im Weiteren dankte der Minister allen Beteiligten für ihr großes Engagement, denn nur dadurch habe der Rohbau in so kurzer Zeit errichtet werden können. „Einen Dank spreche ich der Stadt Celle aus, die den Neubau des Finanzamtes an diesem Standort sehr unterstützt hat. Ich hoffe, dass auch der weitere Bauablauf zügig und ohne Störungen verläuft und wir uns zur Einweihung des neuen Finanzamtes zum Jahreswechsel 2010/2011 hier wiedersehen werden“, sagte Minister Möllring abschließend.