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8. Juni 2009 • Pressestelle

Finanzminister Möllring gibt Startschuss für den Neubau des Finanzamtes Celle

CELLE. „Mit dem Neubau des Finanzamtes Celle leisten wir einen bedeutenden Beitrag für eine moderne und kundenorientierte Steuerverwaltung. Aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von diesem Bauvorhaben profitieren, wenn sie nach der Fertigstellung alle an einem Standort in hellen und freundlichen Räumen arbeiten können“, sagte Finanzminister Hartmut Möllring bei der Grundsteinlegung für das zukünftige Finanzamtsgebäude heute in Celle. Zurzeit sind die 268 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Finanzamtes auf sechs Standorte verteilt, in denen sie äußerst beengt untergebracht sind.

Der Standort für den Neubau im Behördenzentrum „Im Werder“, das auf dem Gelände der ehemaligen Cambridge-Dragoner-Kaserne liegt, ist nicht ganz neu, weil dort schon seit Längerem die Betriebsprüfung des Finanzamtes angesiedelt ist.

„Bei der Planung des Projektes wurden strenge wirtschaftliche Maßstäbe angesetzt. Das ist nicht zuletzt der angespannten Haushaltslage Niedersachsens geschuldet. Deshalb bauen wir so gut wie nötig, aber nicht so luxuriös wie möglich“, so der Minister weiter. Eine kompakte, energiesparende Gebäudeform, eine optimierte flächensparende Aktenunterbringung sowie der Einbau einer Infothek für eine moderne und kundenfreundliche Verwaltung standen bei der Planung im Vordergrund. Die Dämmung der Gebäudehülle beispielsweise geht über die derzeit geltenden Anforderungen hinaus und entspricht schon den Anforderungen der zukünftigen, noch nicht in Kraft getretenen Energieeinsparverordnung.

Die Gesamtkosten dieses Projektes sind mit 11,448 Millionen Euro veranschlagt. Davon entfallen 1,031 Millionen Euro auf den Erwerb des Grundstücks, 10,019 Millionen Euro auf die Bau- und Erschließungskosten und 398.000 Euro auf die erstmalige Einrichtung. Die Bauzeit wird circa 18 Monate betragen, so dass der Neubau voraussichtlich im November 2010 fertig gestellt sein wird.

Die Projektleitung und die Projektsteuerung liegen in den Händen des Staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland, das durch ein Team von freischaffenden Architekten und Ingenieuren unterstützt wird. Alle acht beauftragten Büros sind in Niedersachsen ansässig.

Die Ausschreibungen für die Baumaßnahme erfolgen nach dem Mittelstandsförderungsgesetz des Landes Niedersachsen gewerkeweise. Dadurch werden ungefähr 15 Bau- und Handwerksbetriebe Aufträge erhalten.

„Allen am Bau Beteiligten wünsche ich gutes Gelingen und dass der Neubau ohne Zwischenfälle zum vorgesehenen Termin bezugsfertig ist“, sagte Möllring abschließend.