Hildesheim (tem).
Das wird die Hildesheimer freuen: 150 Millionen Euro stellt der Bund zur Förderung von Investitionen in Unesco-Welterbestätten bereit. Die von Bundesminister Wolfgang Tiefensee berufene Expertenkommission hat jetzt ihre Entscheidungen getroffen. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckart von Klaeden brandaktuell aus Berlin meldet, fließen davon 6,7 Millionen Euro nach Hildesheim für St. Michaelis und den Dom. Damit habe der Bund dem Antrag der Stadt zu 100 Prozent entsprochen. Insgesamt umfasst das Fördervolumen für die beiden Hildesheimer Welterbestätten 15 Millionen Euro. Der 45-Prozent- Anteil des Bundes, jene 6,7 Millionen Euro, sei damit sicher, betont von Klaeden. Vor Wochen hatte sich auch Finanzminister Hartmut Möllring zum 45-prozentigen Landesanteil bekannt. Die Stadt beteiligt sich mit 1,5 Millionen Euro. Wie von Klaeden erklärt, würden die Förderbescheide nun im Bundesbauministerium ausgearbeitet. Die Gelder könnten dann bereits Ende Juni fließen.